Nach der Flut! 50 junge Freiwillige gefunden!

Am 19.6. haben die Lëtzebuerger Guiden a Scouten (LGS) und der Service National de la Jeunesse (SNJ) einen Aufruf über die Presse und die sozialen Netzwerke gestartet, um 50 Freiwillige zu finden die bereit sind, für einen Monat nach Halle (D) zu reisen und ihre Zeit und Kompetenzen bei den Aufräum- und Reparaturarbeiten nach der rezenten Flut zur Verfügung zu stellen.
Innerhalb einer knappen Woche, haben sich 50 junge Leute für dieses Projekt im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes gemeldet. Diese 18 junge Frauen und 32 junge Männer widerlegen auf eindrucksvolle Weise das Vorurteil, dass „die Jugend von heute“ sich nicht engagiere. Sie sind ein Beispiel für gelebte Solidarität unter EU-Bürgern und europäische Bürgerschaft.
Erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich weit mehr Jugendliche gemeldet haben, welche jedoch wieder absagen mussten, da der zeitliche Rahmen nicht passte. Die Gruppe der Freiwilligen ist bunt gemischt hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Hintergründe: Schüler, Studenten, Handwerker, Arbeitssuchende, ... .
Besonders erfreut zeigen sich LGS und SNJ über die vielen positiven Rückmeldungen, die spontane Unterstützung und die sozialen Kontakte, die sich im Rahmen des Projektes ergeben konnten. So haben sich zum Beispiel zwei junge Luxemburgerinnen, die in Halle studieren, spontan gemeldet, um am Rahmenprogramm für die Freiwilligen mitzuarbeiten, ebenso wie eine Pfadfindergruppe und ein Jugendhaus aus Halle. Außerdem werden die jungen Luxemburger gemeinsam mit einem Team junger Freiwilliger des Innenministeriums von Sachsen-Anhalt zusammenarbeiten.
Das Projekt wird im Rahmen des EU-Jugendprogramms “Jugend in Aktion", das in Luxemburg vom SNJ verwaltet wird, mit rund 40.000 Euro bezuschusst.